Ich bin nichts für Rechtschreib- Fetischisten, da ich Legastheniker bin .
Man kann mich als dominanten Mann bezeichnen, mit sadistischen Neigungen.
Freunde beschreiben mich als sehr reif für mein Alter, attestieren mir eine gewisse Weisheit und schätzen meine Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Einsatzbereitschaft. Dass ich Einstecken kann, geduldig bin, empathisch sei, und über mich lachen könne... Aber Freunde neigen ja dazu, einem Honig um den Mund zu schmieren!
Oh, und nein, ich gehöre keiner Sekte an. Für mich gibt es eine eigene, innere Weltreligion, die ich niemandem aufzwinge, allerdings kann ich mit Fanatikern, organisierter Religion und Atheismus wie Nihilismus wenig anfangen, und meine Spiritualität ist mir wichtig.
Neigungen... Nun ja, sollte ich wohl auch aufführen, hm?
Ich liebe den weiblichen Körper. Und ich liebe es, zu sehen, wie er auf diverse Stimuli reagiert... Sinnesentzug, leicht bis starke Peitschenhiebe, ein Klecks Parafinwachs, Klammern... Wobei ich natürlich positive Reaktionen anstrebe für die Frau, die sich hingibt, weil sie weis, was sie dafür bekommt.
Hier noch eine Geschichte die mir gefält!
Der Wolf und der Hund
Eine Geschichte der Crow-Indianer Nordamerikas
Eine Crow-Frau war dabei, Wurzeln zu suchen, als ein Wolf vorbeikam. Der Hund der Frau rannte sofort auf den Wolf zu und sagte "He, was willst du denn hier? Hau ab! Du willst ja nur das haben, was ich auch habe!"
"Was hast du denn schon?" antwortete der Wolf. "Dein Besitzer schlägt dich, tritt dich, und wenn du versuchst, ihm ein Stückchen Fleisch zu stehlen, zieht er dir was mit dem Knüppel über´s Fell!"
"Aber sehr oft gelingt es mir, das Fleisch zu stehlen!" hielt der Hund dagegen. "Du hast nichts, was du stehlen kannst."
"Ha, ich fresse wann ich will!" spottete der Wolf, "Und niemand quält mich!"
"Was frisst du denn schon? Du streunst herum, wenn die Männer die Büffel erlegen, und bekommst immer nur das, was übrig bleibt. Du hast Angst, näher zu kommen, sitzt herum mit stinkendem Fell und pulst Dreckbälle aus deinem Schwanz.
"Nun höre sich einer diesen Hund an! Erzählt hier herum, mit verschmierten Essensresten im Gesicht!" lachte der Wolf.
"Tja, immer wenn ich in´s Lager komme, gibt mir mein Besitzer was gutes zu fressen."
"Wenn dein Besitzer nachts rausgeht, um sich zu erleichtern, schleichst du hinterher und bekommst nur das, was er wegwirft. Mehr gibt´s für dich doch nicht!"
"Das ist schon Okay. Die Menschen essen nur die besten Teile!"
"Da bist du also auch noch stolz drauf?"
"Hör zu, immer wenn meine Leute Fleisch braten, riechst du es und schleichst um´s Lager und heulst. Ich habe echt Mitleid mit dir!"
"Wann hat dein Besitzer dich denn schon mal das machen lassen, was du wolltest?" fragte der Wolf.
"Ich schlafe im Warmen, mein Besitzer streichelt mich und kratzt mir die Ohren, und du..."
In diesem Moment kam die Crow-Frau mit ihrem Wurzelbündel wieder, schlug den Hund mit einem Stock auf den Rücken und ging Richtung Lager. Unterwürfig folgte ihr der Hund und rief dem Wolf hinterher: " Du bist ja nur neidisch auf mein gutes Leben, das ist dein Problem!"
Und der freie Wolf zog sich in den Wald zurück, keinen Teil dieses Hundelebens mögend.



