Workshop - Atemreduktion – Atemkontrolle/Asphyx

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Workshop - Atemreduktion – Atemkontrolle/Asphyx

Beitragvon Hermann » Do 12. Mär 2009, 13:10

Workshop - Atemreduktion – Atemkontrolle/Asphyx,
mit Dom Asphyxierer.........Samstag,den 13.Juni.2009


Atemreduktion (auch: Atemkontrolle, englisch: Breath Control) ist ein Oberbegriff verschiedener BDSM-Praktiken, bei denen der Top die Atmung des Bottom einschränkt bzw. kontrolliert. Im weiteren Sinn werden auch Praktiken unter diesen Oberbegriff geführt, bei denen die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn, nicht unbedingt aber die Atmung selbst eingeschränkt oder kontrolliert wird.

Motivation
• Ein starkes Machtgefühl für Top
• Die starke Ausgeliefertheit vom Bottom gegenüber Top, quasi eine Verstärkung von Bondage.
• Ein daraus entstehendes Gefühl der extremen Intimität zwischen den Beteiligten.
• Eine Art körperlicher Euphorie und Gefühl der Leichtigkeit, ausgelöst durch den Sauerstoffmangel im Gehirn

Körperliche Auswirkungen

Physiologisch betrachtet gibt es zwei unterschiedliche Ansätze der Atemreduktion. Bei der einen wird der Nachschub an Sauerstoff zur Lunge reduziert, d.h. der Körper bekommt weniger; weniger frische oder keine Luft mehr.
Bei der anderen wird die Atmung selbst nicht oder kaum beeinflusst, dafür aber die Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff reduziert.
Beides hat den Effekt, dass das Gehirn mit Sauerstoff unterversorgt wird. Dies führt zu einem euphorischen, rauschähnlichen Gefühl.
Das Unterbinden der Blutzufuhr zum Gehirn (meist gekoppelt mit dem Unterbinden des Blutabflusses) führt zu einer relativ schnellen Reduzierung des Sauerstoffs im Gehirn. Je nach Einwirkung kann es also innerhalb von Sekunden bis wenigen Minuten zu besagtem Euphoriezustand kommen.

Häufige Spielarten

Atemkontrolle durch Befehl
Die wohl einfachste Form der Atemreduktion ist, dass Top Bottom das Atmen bzw. das Anhalten des Atmens „befiehlt“.
Diese Methode ist insbesondere in einem D/s-Kontext reizvoll und relativ harmlos, da im Notfall der Körper des Bottoms automatisch Luft holt. Denn der Atemreflex kann nur durch bewusste Konzentration unterdrückt werden und setzt beim Menschen automatisch ein, sobald der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt. Sobald die Konzentration wegen einer (drohenden) Bewusstlosigkeit nachlässt, holt der Körper also selbst Luft. Dies ist vergleichbar mit der leeren Drohung von Kindern, so lange die Luft anzuhalten, bis etwas bestimmtes geschieht.

HOM
HOM ist die Abkürzung für Hand Over Mouth. Top hält mit einer oder beiden Händen sowohl die Nase als auch den Mund des Bottoms zu.

Facesitting
Top setzt sich auf das Gesicht des Bottoms. Dadurch wird die Atmung durch die Nase und den Mund unmöglich. Die Tatsache, dass Top das Gesicht des Bottoms nicht sehen und daher den Zustand von Bottom nur schwer registrieren kann, kann zu Problemen führen. Darum legt Top die Handflächen auf den Brustkorb des Bottoms, um über diesen Kontakt Herzschlag und evtl. auftretende Krämpfe frühzeitig zu erkennen.

Würgespiele
Hierbei wird der Hals des Bottoms stranguliert, entweder mit den Händen oder z.B. mit Seilen („Hängen“). Gefahren hierbei: Karotis-Sinus-Reflex.

Luftröhre zudrücken
Das Zudrücken der Luftröhre ist sozusagen die eine Urform der Atemreduktion. Hierbei wird die Luftzufuhr zum Körper direkt abgedrückt. Dies geschieht oft dadurch, dass Top unterhalb des Kehlkopf vorne um den Hals greift und dann Druck Richtung Nacken (der zumindest durch eine Hand gestützt sein sollte) ausübt.
Bei Bottom führt diese Technik leicht zu Hustenanfällen und viele Menschen empfinden es als unangenehmer, als das Abdrücken der Blutzufuhr zum Gehirn oder eine langsame Reduzierung der verfügbaren Atemluft.
Ein Reiz dieser Form besteht darin, dass sich hierbei die ganze Kraft und Stärke von Top bemerkbar macht.

Abdrücken der Halsschlagadern
Alternativ kann man am Hals auch, anstatt die Luft abzudrücken, die Blutzufuhr zum Gehirn unterbinden oder einschränken.
Insgesamt wirkt das Abdrücken der Blutzufuhr zum Kopf sehr viel schneller, als das Reduzieren oder Verhindern des Atems an sich und führt auch eher zu einem Rauschzustand.

Bagging
Hier wird eine luftundurchlässige, in der Regel durchsichtige Plastiktüte (englisch: Bag) über den Kopf des Bottoms gestülpt und gegebenenfalls mit Klebeband dicht verschlossen. Als Sicherheitsmassnahme sollte Top auf jeden Fall eine Schere bereit haben.

Eine Variante kann Frischhaltefolie sein, die um den Kopf gewickelt wird.
Ein Problem des Baggins ist, dass Top aktiv sein muss, um die Atmung des Bottoms wieder zu gewährleisten, während bei anderen Praktiken durch Passivität (z.B. bei Ohnmacht des Tops) die Atmung wieder frei wird.

Masken
Verschiedene Masken (z.B. Gasmasken) können die Atmung erschweren oder unmöglich machen.

Atmen durch Rohre
Eine weitere Atemreduktionstechnik ist, durch mehr oder weniger lange und dünne Rohre zu atmen. Dadurch wird man im Zweifel gezwungen, die gerade ausgeatmete Luft direkt wieder einzuatmen. Je länger und dicker die Rohre sind, desto grösser wird dabei der Anteil der alten Luft. Je mehr Volumen das Rohr hat, desto weniger frische Luft kommt an.

Gefahren
Da bei Atemreduktion durchaus mit dem Leben des Bottoms gespielt wird, sind gerade hier Sicherheitsmassnahmen besonders wichtig. Ganz besonders gefährlich sind autoerotische Atemreduktionsspiele, die in der Vergangenheit häufig zu Todesfällen geführt haben.

Kontroverse
Unter den Fürsprechern finden sich häufig Befürworter des RACK-Prinzips. Sie führen an:

Es gäbe durchaus Praktiken, deren Risiken gut zu kontrollieren und die dadurch ähnlich gefährlich, wenn nicht sogar ungefährlicher als andere, allgemein akzeptierte Praktiken seien.
Ein Kontrollverlust nicht unbedingt eintreten müsse und er ja ansonsten gerade mit Ziel des Ganzen sei, er also bewusst (sane) angesteuert werde.
Des weiteren vergleichen sie Atemreduktions-Spiele gerne mit diversen allgemein anerkannten Sportarten (insbesondere Kampfsportarten, Bergsteigen und Tauchen) bei denen ähnliches praktiziert wird, ohne dass Probleme oder gesellschaftliche Ächtung bekannt wäre.
Entsprechende Debatten werden oft auf beiden Seiten sehr emotional geführt und gerade hier setzt unser Workshop mit Dom Asphyxierer an.
Es ist beeindruckend mit welcher Fachkompetenz Dom Asphyxierer uns in die Thematik der Atemkontrolle einführen wird. Die detaillierten Erläuterungen werden immer wieder mit der Praktika verbunden.



Der Workshop beginnt mit einer klassischen, praktischen Vorführung mit dem Modell shewolfsspirit.
Live und hautnah erleben wir dann die Möglichkeiten und Auswirkungen dieser SM-Praktiken, die in verantwortungsvollen Händen eine Bereicherung der zwischenmenschlichen SM-Beziehung ist oder werden kann.
Wer selbst dies noch nie erlebt hat, kann sich vertrauensvoll in die Hände von Asphyxierer begeben, um dann sehr gefühlvoll erste Erfahrungen zu sammeln, zu erfahren und zu fühlen, was es heisst und wie es wirkt, die Atemkontrolle abzugeben.
Ein Erlebnis für Subs wie für Doms.


Allgemeine Infos:

Um einen persönlichen überschaubaren Rahmen zu garantieren, haben wir uns für eine begrenzte Teilnehmerzahl entschieden.

Dauer des Workshops: 13.00 bis 18.00 Uhr
Kosten: Fr.90.-- pro Person, Paarpreis Fr. 150.—
Datum: Samstag, den 13.Juni.2009
Ort: Region: Zürich
Anmeldung: hermann.zuerich@bluewin.ch

Anschliessend auf Wunsch gemeinsames, gemütliches Nachtessen, auf eigene Rechnung.

Jeder Teilnehmer/in ist selbst haftend und wird durch die Anmeldung ratifiziert.
Medizinische Betreuung ist gewährleistet.


PS:
Wir sind uns bewusst, dass wir mit diesem Workshop Kontroversen auslösen werden. Aber erst die eigenen Erlebnisse und Erkenntnisse ergeben ein objektives Urteil
Hermann
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Re: Workshop - Atemreduktion – Atemkontrolle/Asphyx

Beitragvon Hermann » Di 24. Mär 2009, 22:41

Nachtrag:

Infos zum Workshopleiter Dom Asphyxierer:
http://www.sklavenzentrale.com/?ZN=220705
Hermann
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Re: Workshop - Atemreduktion – Atemkontrolle/Asphyx

Beitragvon Hermann » Fr 3. Apr 2009, 16:15

Zur Info:

Es wird eine Veranstaltung sein, die einzelne Männer, einzelne Frauen,TGs, Tvs,Ts oder sonstige &
Pärchen ansprechen soll, die etwas zu dem Thema wissen möchten,
oder ihr Realwissen erweitern möchten.
Hermann
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