Fetischpartys vs. SM-Partys

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Fetischpartys vs. SM-Partys

Beitragvon ...13... » Do 15. Dez 2016, 11:31

Hier gehts zum Blogeintrag. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion.
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Re: Fetischpartys vs. SM-Partys

Beitragvon Omegas Horizon » Do 15. Dez 2016, 21:55

Dass ein Fetischpartys mehr Alkohol konsumiert wird, wusste ich. Ist bei der Art der Party kein Problem, solange jemand nicht betrunken ist. Stimmt das mit den Drogen, dass spricht das nicht für die Sicherheitskonzepte der Veranstalter.

Gibt es bei SM-Partys genug Raum, halten die meisten angemessenen Abstand. Die meisten Veranstalter achten darauf. Sonst ergäbe eine SM-Party weniger Sinn. Reden kann stören, zu laute Musik tut es auch. Wobei Lautstärker und was gespielt wird, nie alle zufriedenstellt.

Bei SM-Partys sollte es eine Möglichkeit geben, um sich zurückzuziehen, wenn es sehr intim – was das ist, ist natürlich individuell – wird oder einfach, um nicht beobachtet zu werden. Allerdings muss man auf einer SM-Party damit rechnen, Zuschauer zu haben. Dass die miteinander reden, kommt auch vor. Ein kleiner Hinweis verhilft dem oft Abhilfe. Ganz privat und still geht es auf einer Party nicht.

In der Schweiz sind die meisten SM-Party klein und überschaubar. Die soziale Kontrolle ist hoch, jeder kennt jeder, wer sich nicht benimmt, ist bald überall bekannt, was die Sicherheit und das Wohlbefinden an den Partys erhöht. Private Partys bieten die grösste Sicherheit, da der Personenkreis handverlesen ist. Der Zugang erfordert Networking, ggf. auch bestimmte Vorlieben.
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Re: Fetischpartys vs. SM-Partys

Beitragvon FashionPolice » Do 15. Dez 2016, 23:35

Ich finde diese Thema sehr interessant! Ich bin sehr visuell orientiert. Ich mag sehr Leute in Fetisch Kleidung zu sehen. Für mich ist es auch sehr wichtig die Reaktion meines Partners zu sehen.
Ich auch mag Musik, Tanzen und neue Leute kennenlernen. Deswegen gehe ich oft zu Fetisch Tanzpartys. Es gibt auch Fetisch Partys mit einem guten SM Spielbereich, wie Sklave2theRhythm in Balstahl. Dort gibt es einen Tanzsaal, zwei separaten Lounges und einen separate Spielbereich. Diese ist eine gute Party für die Leute die wollen tanzen und spielen.
Es ist auch möglich zu spielen in grösseren Fetisch Partys aber muss man zuerst eine leere Ecke finden. Das ist nicht immer einfach. Das Problem mit Spiel am Fetisch Partys ist dass, andere Leute manchmal den oder die Sub beruhen ohne Erlaubnis.
Es ist schlecht aber der oder die Top muss immer nach störenden Leute ausschauen. Aber ein Paar Male hatte ich auch Probleme bei einer sehr bekannten SM Party in Berlin.
[「28年前、もう二度と作らぬと神仏に誓ったことをわたしはやぶる。そしてやり終えた。ヒトを殺す道具を再び作ってしまった。その目的では、私は成功した。私がこれをつくったのは、達観すれば、お前の目的に同情しているからだ。自惚れではなく、これは私の最高傑作。旅の途上で、神がた・神が立ちふさがれば、神をも切れるであろう。銀髪の戦士よ、行きなさい」
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Re: Fetischpartys vs. SM-Partys

Beitragvon ...13... » Fr 16. Dez 2016, 11:20

Dass an Fetischpartys Drogen konsumiert werden lässt sich vermutlich schlecht unterbinden, die Veranstalter können dies zwar offiziell untersagen aber bei ein paar hundert Menschen lässt sich dies einfach nicht kontrollieren. Ich denke da kann man den Veranstaltern keinen Vorwurf machen. Viele Menschen die nicht in der BDSM Szene verkehren gehen auch an Fetischpartys, einfach weil sie sich gern extravagant anziehen und / oder auf schnellen und unkomplizierten Sex aus sind. Die Musik welche dort gespielt wirs (Elektro, Techno und ähnliches) trägt sicher auch dazu bei, bei den "normalen" Partys mit dieser Musikwahl sind Drogen ja auch immer mit von der Partie...
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Re: Fetischpartys vs. SM-Partys

Beitragvon FashionPolice » Fr 16. Dez 2016, 19:39

Drogen sind auch bei Stino Partys manchmal benutzt. Mit 300 oder 400 Teilnehmer ist es genug wenn die Veranstalter die Belästiger ausschließen.
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Re: Fetischpartys vs. SM-Partys

Beitragvon Omegas Horizon » Fr 16. Dez 2016, 21:39

Vollkommen unterbinden lässt sich der Drogenkonsum kaum, aber er lässt sich eindämmen. Gilt der Drogenkonsum als normal, liegt ein Problem vor. Richtig postierte Sicherheitskräfte können die Szene im Auge behalten. Anhand von Verhaltensweisen lassen sich Drogenkonsumenten erkennen. Hier stellt sich die Frage, ob Profis oder Amateure mit der Sicherheit beauftragt sind. Dass auf anderen Partys Drogen konsumiert wird, finde ich kein wenig beruhigend.

Laute Musik, Tanz und Drogen? Nun, ich höre auch Techno, zum Drogenkonsum animiert hat es mich noch nie. Ich weiss jetzt nicht, wie ich das genau einordnen soll?

Auf einen weitläufigen Exkurs zu den gesellschaftlichen Kosten von Drogen, wie auf die vermeidbare Belastung der Polizei, weil Veranstalter ihre Verantwortung nicht wahrnehmen, verzichte. Erwähnen musste ich es, da ich meine, dass das Thema unterschätzt wird.
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Re: Fetischpartys vs. SM-Partys

Beitragvon ...13... » Fr 16. Dez 2016, 22:25

Ich wollte keinesfalls alle Liebhaber einer Musikrichtung als Drogenkonsumenten abstempeln.
Jedoch ist es leider so, dass es Szenen gibt in welchen sich der Konsum häuft. Bei Elektronischer Musik (als grober Überbegriff) ist klar eine Tendenz zu MDMA und Koks festzustellen. Oder bei den HipHoppern zu Cannabis... Oder in der Goa-Szene zu psychodelischen Substanzen...Als anderes Beispiel könnte man auch die Schwulenszene nehmen wo Poppers keine Seltenheit sind.

Ich stimme dir zu, es ist problematisch, dass Drogenkonsum normal ist. Ebenso dass übermässiger Alkoholkonsum normal ist. Und leider müssen wir realistisch betrachtet festhalten, dass dies der Fall ist, beide Konsumformen (und viele Andere) sind schon längst geselschaftsfähig.

Dies ist ein Punkt den ich so an der BDSM-Szene schätze, es werden sehr wenige bewusstseinsverändernde Substanzen konsumiert.

Und deshalb geh ich auch nicht so gern in den Vanilla Ausgang oder an Fetischpartys (ich weiss, dass da nicht alle so sind, aber eben doch einige), weil ich es einfach nicht mag, mich unter Menschen zu befinden, die von irgendwas zugedröhnt sind.
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Re: Fetischpartys vs. SM-Partys

Beitragvon Omegas Horizon » Sa 17. Dez 2016, 14:21

...13... hat geschrieben:Ich wollte keinesfalls alle Liebhaber einer Musikrichtung als Drogenkonsumenten abstempeln.
Jedoch ist es leider so, dass es Szenen gibt in welchen sich der Konsum häuft. Bei Elektronischer Musik (als grober Überbegriff) ist klar eine Tendenz zu MDMA und Koks festzustellen. Oder bei den HipHoppern zu Cannabis... Oder in der Goa-Szene zu psychodelischen Substanzen...Als anderes Beispiel könnte man auch die Schwulenszene nehmen wo Poppers keine Seltenheit sind.


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Re: Fetischpartys vs. SM-Partys

Beitragvon Alea » So 18. Dez 2016, 10:08

Ich sehe die unterschiede wie ...13... und bevorzuge selber die SM-Partys.
Ich mag die ruhigen und verspielten Partys, an denen man sich müdlich wie auch spielerisch austauschen kann.

Ich finde es aber auch gut gibt es die fetish Partys, weil ich schon denke das da ein ganz andres Publikum gerne hingeht und so auch unter gleichgesinnten verweilen kann, sich auf ihre Art austauschen.
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Re: Fetischpartys vs. SM-Partys

Beitragvon FashionPolice » So 18. Dez 2016, 22:27

Ich muss auch sagen dass Drogenkonsum nicht bei allen Fetisch Partys gibt. Es gibt große Unterschiede zwischen Fetisch Partys.
[「28年前、もう二度と作らぬと神仏に誓ったことをわたしはやぶる。そしてやり終えた。ヒトを殺す道具を再び作ってしまった。その目的では、私は成功した。私がこれをつくったのは、達観すれば、お前の目的に同情しているからだ。自惚れではなく、これは私の最高傑作。旅の途上で、神がた・神が立ちふさがれば、神をも切れるであろう。銀髪の戦士よ、行きなさい」

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